Gerichtsfristen-Rechner

Mit diesem Rechner zählen Sie vorwärts oder rückwärts von einem Startdatum zu einer rechtlichen Frist — für eine Erwiderung, die Zustellung von Dokumenten oder einen Verfahrensschritt. Wählen Sie Kalendertage oder Werktage (die Wochenenden überspringen), und der Rechner liefert das Fristdatum und den Wochentag.

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Ihre Frist berechnen

Das auslösende Datum — z. B. der Zustellungs- oder Beschlusstag.
Die durch Regel oder Beschluss gesetzte Frist.

Geben Sie oben Werte ein und klicken Sie auf „Berechnen“.

Verwendete Formel

Bei Kalendertagen ist die Frist einfach das um die Tageszahl verschobene Startdatum:

Frist = Startdatum ± Anzahl Tage

Bei Werktagen geht der Rechner Tag für Tag und zählt nur Montag–Freitag, überspringt Samstage und Sonntage, bis die Anzahl erreicht ist. Beachten Sie, dass echte Verfahrensregeln auch Feiertage ausnehmen und eigene Konventionen für die Zählung des ersten und letzten Tages haben können.

Beispielrechnungen

30 Kalendertage. Vom 4. Juni 2026 ist die Frist der 4. Juli 2026.

10 Werktage. Vom 4. Juni 2026 (Donnerstag) landet die Zählung nur über Werktage auf dem 18. Juni 2026.

Rückwärts zählen. Eine Verhandlung an einem festen Datum minus 14 Tage ergibt das späteste Einreichdatum.

So verwenden Sie diesen Rechner

  1. Das auslösende Startdatum eingeben.
  2. Die Tageszahl aus der Regel oder dem Beschluss eingeben.
  3. Wählen, ob vorwärts oder rückwärts gezählt wird.
  4. Kalendertage oder Werktage wählen.
  5. Auf Berechnen klicken für das Fristdatum — dann mit den Gerichtsregeln prüfen.

Gängige Zählkonventionen

Regel sagt …Bedeutet meist
„innerhalb von 30 Tagen“Kalendertage, inkl. Wochenenden
„innerhalb von 10 Werktagen“Nur Werktage, oft ohne Feiertage
„nicht weniger als X Tage vorher“Rückwärts vom Ereignis zählen
Frist an Wochenende/FeiertagRollt oft auf den nächsten Gerichtstag

Konventionen unterscheiden sich je nach Rechtsordnung — dies ist nur allgemeine Orientierung.

Für wen ist dieser Rechner

Für alle, die eine rechtliche oder Verfahrensfrist verfolgen — Personen ohne Anwalt, Rechtsfachangestellte zur Kontrolle eines Datums oder alle, die auf eine Mitteilung mit Frist reagieren. Eine Planungshilfe, kein Ersatz für die amtlichen Regeln.

Kalendertage vs. Werktage

Viele Fristen zählen in Kalendertagen, inklusive Wochenenden und Feiertagen. Kürzere Fristen zählen oft in Werktagen, um eine faire Arbeitszeit zu geben. Zu verwechseln, was gilt, ist ein häufiger und teurer Fehler — prüfen Sie stets den genauen Wortlaut.

Was das Datum verschieben kann

  • Feiertage. Dieses Tool überspringt Wochenenden bei Werktagen, aber keine Feiertage — diese manuell ergänzen.
  • Erster-Tag-Regeln. Manche Systeme nehmen den auslösenden Tag aus.
  • Wochenend-Verschiebung. Eine Frist an einem Wochenende oder Feiertag rückt oft auf den nächsten Werktag.
  • Zustellungsart. Bei postalischer Zustellung werden manchmal Tage addiert.

Grenzen dieses Rechners

Er zählt nur Kalender- oder Werktagsabstände. Feiertage Ihrer Rechtsordnung, Erster-/Letzter-Tag-Konventionen, Zustellungszuschläge oder Verschiebungsregeln kennt er nicht. Sehen Sie das Ergebnis als Schätzung, die mit den geltenden Verfahrensregeln oder einem Anwalt zu bestätigen ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich eine gerichtliche Frist?

Die Tageszahl der Regel zum Startdatum addieren, entweder als Kalender- oder Werktage. Dieses Tool macht beides und zeigt den Wochentag — prüfen Sie aber stets die konkreten Gerichtsregeln.

Was ist der Unterschied zwischen Kalender- und Werktagen?

Kalendertage umfassen Wochenenden und Feiertage; Werktage zählen nur Wochentage, meist ohne Feiertage. Der Wortlaut der Regel sagt, was gilt.

Berücksichtigt das Tool Feiertage?

Nein — es überspringt Wochenenden bei Werktagen, aber keine Feiertage. Feiertage manuell ergänzen, und beachten, dass Fristen oft auf den nächsten Werktag rollen.

Kann ich von einem Verhandlungsdatum rückwärts zählen?

Ja. Wählen Sie „rückwärts“, um das späteste Datum vor einem festen Ereignis wie einer Verhandlung zu finden.

Ist das Rechtsberatung?

Nein. Es ist ein allgemeines Berechnungstool. Fristenregeln variieren je nach Rechtsordnung; bestätigen Sie wichtige Daten mit den Gerichtsregeln oder Ihrem Anwalt.